Homeoffice-Setup Vergleich Schreibtisch, Stuhl & Technik ehrlich verglichen

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NAS & Datenspeicher

UGREEN vs. Synology 2026: Welches NAS für zuhause?

Wer Hardware fürs Geld will, nimmt UGREEN. Wer vor allem versioniertes Backup und ausgereifte Software will, nimmt Synology.

Redaktion: Karl-Heinz Hirt · Stand 09.10.2026 4 Modelle verglichen So vergleichen wir

Zwei kompakte NAS mit je zwei Laufwerksschächten nebeneinander im Regal
01 Unsere Wahl

UGREEN NASync DXP2800

ca. 330 € (ohne Festplatten) 4,6 / 5

Das 2-Bay-Modell mit der meisten Hardware pro Euro. Intel N100 mit vier Kernen, 8 GB DDR5 (bis 16 GB), 2,5-GbE-Anschluss und zwei M.2-Steckplätze für SSD-Cache. UGREEN nennt bis zu 312,5 MB/s und eine KI-Fotoverwaltung mit Gesichtserkennung. UGOS Pro bringt Btrfs-Snapshots und Docker mit, bei Cloud-Backup und Verschlüsselung ist die Software noch jünger als Synologys DSM. Ohne Festplatten.

Laufwerksschächte2× 3,5" oder 2,5" SATA
ProzessorIntel N100, 4 Kerne
Arbeitsspeicher8 GB DDR5, bis 16 GB
Netzwerk1× 2,5 GbE
M2 steckplätze2× M.2 NVMe
Leistungsaufnahme5,6 W Leerlauf, 14,5 W bei Datentransfer (Igor's Lab, ohne Festplatten)
Garantie2 Jahre (UGREEN-Shop-Angabe)
Dafür
  • 8 GB RAM und aktueller N100 ab Werk
  • Zwei M.2-Steckplätze für Cache oder SSD-Speicher
  • Keine Festplatten-Beschränkung, auch fremde Betriebssysteme möglich (laut WunderTech)
  • Monatliche UGOS-Updates mit Btrfs-Snapshots und Docker
Dagegen
  • Backup arbeitet laut WunderTech vor allem als Synchronisierung, ohne Versionierung
  • Nur ein Netzwerkanschluss
  • Garantie kürzer als bei Synology
Bei Amazon ansehen →
02 Beste Software und Backup

Synology DS225+

ca. 350 € (ohne Festplatten) 4,5 / 5

Das 2-Bay-Modell mit der reifsten Software. Celeron J4125 mit vier Kernen, 2 GB RAM (bis 6 GB), ein 2,5-GbE- und ein 1-GbE-Anschluss, keine M.2-Steckplätze. Synology nennt bis zu 282 MB/s Lesen und 217 MB/s Schreiben sowie drei Jahre Garantie. DSM bringt Synology Photos, Hyper Backup, Snapshot Replication und Synology Drive mit. Bei Amazon war das Gerät am 09.10.2026 nicht direkt lieferbar (Lieferzeit mehrere Monate über Drittanbieter), deshalb gibt es hier keinen Kauflink. Im Preisvergleich ist es bei Shops ab ca. 349 € gelistet. Ohne Festplatten.

Laufwerksschächte2× 3,5" oder 2,5" SATA
ProzessorIntel Celeron J4125, 4 Kerne
Arbeitsspeicher2 GB DDR4, bis 6 GB
Netzwerk1× 2,5 GbE, 1× 1 GbE
M2 steckplätzekeine
Leistungsaufnahme16,98 W aktiv, 6,08 W bei ruhenden Platten (Synology)
Garantie3 Jahre, verlängerbar auf 5 (Synology)
Dafür
  • Hyper Backup mit versionierten, verschlüsselten Sicherungen
  • Drei Jahre Hardware-Garantie
  • Seit DSM 7.3 wieder Platten anderer Hersteller erlaubt
  • Sehr leise: 19,6 dB(A) laut Synology
Dagegen
  • Nur 2 GB RAM, schon bei mehreren Docker-Diensten knapp
  • Kein M.2-Steckplatz
  • Bei Amazon derzeit nicht direkt lieferbar
03 4 Schächte und 10 GbE

UGREEN NASync DXP4800 Plus

ca. 540–550 € (ohne Festplatten) 4,4 / 5

Die UGREEN-Stufe für große Archive. Vier Schächte, Intel Pentium Gold 8505 mit fünf Kernen, 8 GB RAM (bis 64 GB), ein 10-GbE- und ein 2,5-GbE-Anschluss, 128 GB interner Speicher, RAID 0/1/5/6/10. 10 GbE bringt nur etwas, wenn auch Switch und Rechner es können. Der Leerlaufverbrauch ist mit rund 20 bis 21 W deutlich höher als bei den 2-Bay-Modellen. Ohne Festplatten.

Laufwerksschächte4× 3,5" oder 2,5" SATA
ProzessorIntel Pentium Gold 8505, 5 Kerne
Arbeitsspeicher8 GB DDR5, bis 64 GB
Netzwerk1× 10 GbE, 1× 2,5 GbE
M2 steckplätze2× M.2 NVMe
Leistungsaufnahmeca. 20 bis 21 W im Leerlauf (Igor's Lab, Plattenbestückung nicht angegeben)
Garantie2 Jahre (UGREEN-Shop-Angabe)
Dafür
  • 10 GbE und 2,5 GbE ab Werk
  • RAID 5 und 6 mit vier Schächten
  • Rund 230 € günstiger als die Synology DS925+
Dagegen
  • Hoher Leerlaufverbrauch
  • 10 GbE braucht passende Gegenstellen
  • Software jünger als DSM
Bei Amazon ansehen →
04 Synology mit 4 Schächten

Synology DS925+

ca. 770 € (ohne Festplatten) 4,2 / 5

Die Synology-Stufe für vier Platten. AMD Ryzen V1500B mit vier Kernen und acht Threads, 4 GB DDR4-ECC-RAM (bis 32 GB), zwei 2,5-GbE-Anschlüsse, zwei M.2-Steckplätze. Synology nennt bis zu 522 MB/s Lesen und 565 MB/s Schreiben, 37,91 W aktiv und 12,33 W bei ruhenden Platten. Über die Erweiterung DX525 wächst sie auf neun Schächte. Bei Amazon war die Lieferung am 09.10.2026 nicht direkt möglich, deshalb gibt es hier keinen Kauflink. Im Preisvergleich liegt sie bei ca. 770 €. Ohne Festplatten.

Laufwerksschächte4× 3,5" oder 2,5" SATA
ProzessorAMD Ryzen V1500B, 4 Kerne
Arbeitsspeicher4 GB DDR4 ECC, bis 32 GB
Netzwerk2× 2,5 GbE
M2 steckplätze2× M.2 NVMe (nur freigegebene SSDs für Pools und Caches)
Leistungsaufnahme37,91 W aktiv, 12,33 W bei ruhenden Platten (Synology)
Garantie3 Jahre, verlängerbar auf 5 (Synology)
Dafür
  • ECC-Arbeitsspeicher und bis zu neun Schächte mit Erweiterung
  • Zwei 2,5-GbE-Anschlüsse
  • Die ausgereifte DSM-Software
Dagegen
  • Rund 230 € teurer als die UGREEN DXP4800 Plus
  • Kein 10-GbE-Anschluss
  • Bei Amazon derzeit nicht direkt lieferbar

Preise: ca.-Richtwerte aus Hersteller-Webseiten und Amazon.de, Stand 09.10.2026. Aktuelle Preise beim Händler prüfen. * = Werbung/Affiliate-Link.

* Werbung: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über unsere Links einkaufst, erhalten wir eine Provision – für dich ohne Mehrkosten. Alle Produktdaten stammen aus verifizierten Hersteller-Datenblättern.

Die Empfehlung

Für die meisten Haushalte ist die UGREEN NASync DXP2800 (ca. 330 €) die bessere Rechnung: 8 GB RAM, Intel N100, zwei M.2-Steckplätze und freie Plattenwahl für fast denselben Preis wie die Synology DS225+ (ca. 350 €). Die Synology gewinnt dort, wo es um Sicherung und Reife geht: versionierte Backups mit Hyper Backup, drei Jahre Garantie, die am längsten gepflegte Software.

Zwei Dinge kommen dazu. Die DS225+ ist bei Amazon derzeit nicht direkt lieferbar, du bekommst sie im Fachhandel (laut Geizhals ab ca. 349 € bei 68 Angeboten, Stand 09.10.2026). Und alle Preise gelten ohne Festplatten, die kommen extra.

Wir testen die Geräte nicht selbst. Die Angaben stammen von Herstellerseiten und veröffentlichten Tests, jeweils mit Quelle und Abrufdatum.

Weitere Marken wie QNAP findest du unter alle NAS im Vergleich. Hier geht es nur um die Frage UGREEN oder Synology.

Für wen welches NAS?

Die Gegenüberstellung

Synology DS225+UGREEN DXP2800Synology DS925+UGREEN DXP4800 Plus
Schächte2244
ProzessorCeleron J4125Intel N100Ryzen V1500BPentium Gold 8505
RAM ab Werk2 GB8 GB4 GB ECC8 GB
Netzwerk2,5 GbE + 1 GbE2,5 GbE2× 2,5 GbE10 GbE + 2,5 GbE
M.2keine22 (nur freigegebene SSDs)2
Garantie3 Jahre2 Jahre3 Jahre2 Jahre
Preis ohne Plattenca. 349 €ca. 329 €ca. 769 €ca. 539 €
Leistungsaufnahme6,08 bis 16,98 W5,6 bis 14,5 W (ohne Platten)12,33 bis 37,91 Wca. 20 bis 21 W (Leerlauf)

Preise: Geizhals, Abruf 09.10.2026 (DXP2800 aus der Geizhals-Österreich-Seite). Leistung: Synology und Igor’s Lab, nicht vergleichbar bemessen (siehe Stromverbrauch).

Software: DSM gegen UGOS Pro

Synology DSM ist seit Jahren der Maßstab. Es bringt Synology Photos, Hyper Backup, Active Backup for Business, Snapshot Replication und Synology Drive mit. Der größte Abstand zu UGREEN liegt laut WunderTech (Juli 2026) beim Backup: Hyper Backup legt versionierte, verschlüsselte Archive an, UGOS Pro synchronisiert vor allem. Das heißt, ein am Original gelöschtes Dokument verschwindet am Ziel mit.

UGOS Pro hat deutlich aufgeholt. Es bringt Btrfs-Snapshots, Docker, Foto-Verwaltung mit KI-Erkennung von Personen und Objekten, eine Überwachungsfunktion und seit August 2026 Ordnerverschlüsselung. Laut techtest.org (September 2026) fehlt weiter die Vollverschlüsselung des Datenträgers, und Cloud-Backups sind lückenhaft (S3 und Google Drive ausstehend). Das Updatetempo ist hoch: etwa monatlich, zuletzt UGOS Pro 1.20.0.0142 am 28.09.2026.

Wer nur Fotos sichert und Dateien ablegt, merkt kaum einen Unterschied. Wer viele Geräte und Clouds in ein Sicherungsziel bündeln will, merkt ihn.

Festplatten: wer darf was?

Synology verlangte 2025 bei neuen Plus-Modellen zeitweise eigene oder freigegebene Platten. Mit DSM 7.3 hat der Hersteller das im Oktober 2025 für die Plus-, Value- und J-Serie des Modelljahrs 2025 zurückgenommen, darunter DS225+ und DS925+. Du darfst wieder Platten von WD, Seagate oder Toshiba einbauen und Speicherpools anlegen. Weiter gebunden an freigegebene Laufwerke sind M.2-Pools und -Caches. Laut WunderTech (Juli 2026) bleibt zudem die Funktion Storage Efficiency an Synology-Laufwerke geknüpft. Bei Fremdplatten bekommst du laut NASCompares nur eingeschränkten Support.

UGREEN hat diese Beschränkung nicht. Das ist ein echter Vorteil, wenn du Platten günstig einkaufst oder schon welche hast.

Hardware fürs Geld

Bei den 2-Bay-Geräten ist die Sache klar. Die DXP2800 hat mit dem N100 den neueren Prozessor, vier Mal so viel Arbeitsspeicher und zwei M.2-Steckplätze. Die DS225+ hat mit 2 GB RAM wenig Reserve für Docker, ist aber auf 6 GB erweiterbar. Beide haben 2,5 GbE; Synology legt einen 1-GbE-Anschluss dazu.

Bei vier Schächten ist der Abstand am größten. Die UGREEN DXP4800 Plus kostet ca. 539 €, hat 10 GbE und 8 GB RAM. Die Synology DS925+ kostet ca. 769 €, hat dafür ECC-Speicher, zwei 2,5-GbE-Anschlüsse und eine Ausbaustufe auf neun Schächte. Was die 230 € Aufpreis wert sind, hängt davon ab, ob du ECC und DSM brauchst.

Preis: Gerät plus Festplatten

Eine Annahme für alle: zwei NAS-Platten mit je 4 TB. Der Plattenpreis schwankt, rechne mit ca. 150 bis 170 € pro Stück, also 300 bis 340 € für zwei (Notebookcheck nannte im Februar 2026 ca. 150 € bei Idealo für die WD Red Plus 4 TB). Mit Platten kostet die UGREEN DXP2800 dann etwa 630 bis 670 €, die Synology DS225+ etwa 650 bis 690 €. Der Unterschied ist klein, weil die Platten den Preis bestimmen.

Stromverbrauch

Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und lassen sich nicht 1:1 vergleichen. Synology nennt für die DS225+ 16,98 W aktiv und 6,08 W bei ruhenden Platten, für die DS925+ 37,91 W und 12,33 W. Igor’s Lab maß 2024 an der DXP2800 5,6 W im Leerlauf und 14,5 W bei Datentransfer, allerdings ohne Festplatten. Mit eingebauten Platten liegt der Wert höher. Für die DXP4800 Plus gibt es aus einem Forenbeitrag zum Test von Igor’s Lab (Mai 2024) rund 20 bis 21 W im Leerlauf.

Rechnung mit offener Annahme: Leistung × 8.760 h ÷ 1.000 × 0,37 €/kWh (Strompreis 37 ct/kWh, BDEW-Durchschnitt Haushalte, Strompreisanalyse Januar 2026). 6 W sind damit rund 20 € im Jahr, 17 W rund 55 €, 21 W rund 68 €, 38 W rund 123 €. Im Alltag liegst du je nach Auslastung dazwischen.

Weiterführende Vergleiche

Quellen

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